Kiebitz-Pulli sind geschlüpft

Am Freitag war es soweit: Die ersten Kiebitz-Jungen („Pulli“) sind geschlüpft, pünktlich zum Pressetermin, der am selben Tag anberaumt war. Redakteurinnen der Süddeutschen Zeitung, des Starnberger Merkurs und des Bayerischen Wochenblatts waren dabei sowie zwei Landwirte und Vertreter der Regierung von Oberbayern, der Unteren Naturschutzbehörde, der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und des Landesbundes für Vogelschutz (LBV).

In der Starnberger SZ schreibt Astrid Becker auf der Titelseite der Wochenendausgabe:

Es ist eine für diese Region einzigartige Rettungsaktion: Das Projekt Kiebitz im Aubachtal. In beispielloser Weise arbeiten dort Naturschützer, Behörden und Landwirte zusammen, um die vom Aussterben bedrohte Vogelart zu erhalten. Mit Erfolg: Gleich sechs Gelege sind nun, unterhalb des Hechendorfer Bahnhofs, entdeckt worden.

Auch der Starnberger Merkur berichtete:

Im Aubachtal findet der Kiebitz, was er braucht: feuchten, braunen Boden in Hanglage und freie Sicht aufs Tal. Und es gibt rücksichtsvolle Landwirte wie Hirschvogel, die mit den Naturschützern zusammenarbeiten, wenn die Felder bestellt werden müssen.

Im letzten Jahr hat das Bayerische Fernsehen auf dem Kiebitz-Acker gedreht und heraus kam eine sehenswerte Reportage:

 

Bis jetzt konnten zehn Kiebitz-Pulli gesichtet werden. In den nächsten Tagen werden es noch mehr Jungvögel werden, denn ein Teil der Gelege wird noch bebrütet. Wir freuen uns riesig, dass wir nun schon im zweiten Jahr in Folge einen solchen, großartigen Bruterfolg beobachten können. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Foto: Hubert Schaller